Publikation

Diplomarbeit zum Thema “Österreichische Komponisten im Grenzbereich zwischen Neuer Musik und Jazz”

Deckblatt

“Im Hinblick auf die in den letzten Jahren auch im österreichischen Musikleben wesentlich häufiger gewordenen ‘Grenzüberschreitungen’ kommt der vorliegenden Arbeit besondere Aktualität zu. (…) In einer sprachlich sehr anregenden und vor allem angenehm unverkrampften Weise setzt sich die Autorin zunächst mit den nicht unbeträchtlichen Definitionsproblemen auseinander, die dieses Thema mit sich bringt. Im Anschluss daran wird dem historischen Aspekt der Thematik Aufmerksamkeit geschenkt. (…) Darauf folgen zwei ausführliche Kapitel, in denen versucht wird, tragfähige Kategorien für die Stilbereiche ‘Klassik’ und ‘Jazz’ heute zu finden bzw. zu definieren / zu relativieren. Dabei wird übrigens auch der durchaus bedeutsamen Frage der ‘Einstufung’ entsprechender Werke im einschlägigen System der AKM mit erfreulich ironischem Unterton nachgegangen.

Im zweiten Hauptteil der Arbeit werden dann auf der Basis der erwähnten Überlegungen und Darstellungen vier ausgewählte zeitgenössische österreichische Komponisten in ihrem jeweils spezifischen Umgang mit der Grenzüberschreitung exemplarisch und ausführlich dargestellt. (Franz Koglmann, Christian Muthspiel, Christoph Cech und Werner Pirchner). Weitere ‘Grenzgänger’ werden im Überblick erwähnt.

Die Autorin hat äußerst skrupulös und engagiert recherchiert und legt eine in jeder Hinsicht vorbildliche Diplomarbeit vor, die den üblichen Rahmen in Qualität und Umfang sprengt (und damit dem Thema der Grenzüberschreitung in erfreulicher Weise Rechnung trägt).”

Dr. Christian Glanz, Wien im Jänner 2004